Malta · Steuerregime
Besteuerung nach der Remittance-Basis für ansässige, nicht domizilierte Personen
Das ist gewöhnliches maltesisches Recht, kein Sonderprogramm. Es steht jeder Person offen, die in Malta ansässig, aber nicht dort domiziliert ist. Seit 2018 gilt eine Mindeststeuer von EUR 5.000, sobald die ausländischen Einkünfte im Jahr EUR 35.000 erreichen.
Das am meisten unterschätzte Regime im Mittelmeerraum, gerade weil es nicht beworben wird. Ausländische Veräußerungsgewinne liegen vollständig außerhalb der maltesischen Steuer, selbst wenn sie überwiesen werden. Das ist großzügiger, als es die früheren britischen Non-Dom-Regeln je waren, und es kostet eine Untergrenze von EUR 5.000 statt eines sechsstelligen Einmalbetrags. Für eine Familie, die von realisierten Gewinnen statt von laufenden Erträgen lebt, kann Malta die EUR 300.000 Italiens und die EUR 100.000 Griechenlands um eine Größenordnung schlagen.
Qualifizierende Wege
Die jährliche Mindeststeuer gilt, wenn die ausländischen Einkünfte bei EUR 35.000 oder darüber liegen. Darunter gibt es keine Mindeststeuer.
Die Fakten
- Minimum
- €5k
- Gesamtkosten inkl. Nebenkosten
- Eine jährliche Mindeststeuer von EUR 5.000 fällt an, wenn die ausländischen Einkünfte EUR 35.000 oder mehr betragen. Andernfalls gelten die gewöhnlichen progressiven Sätze auf Einkünfte aus maltesischer Quelle und auf überwiesene ausländische Einkünfte.
- Art des Wegs
- Steuerregime, kein Visum
- Physische Anwesenheit
- Eine maltesische Steueransässigkeit ist erforderlich, in der Regel mehr als 183 Tage oder tatsächlicher Aufenthalt.
- Familie
- Der Status gilt individuell. Bei Ehepaaren werden die Schwelle von EUR 35.000 und die Mindeststeuer von EUR 5.000 gemeinsam beurteilt
- Daueraufenthalt
- Nicht zutreffend. Das ist ausschließlich ein Steuerstatus.
- Staatsbürgerschaft
- nicht zutreffend
- Sprachtest
- nicht zutreffend
- Doppelte Staatsbürgerschaft
- Erlaubt
- Anforderungen
- in Malta steuerlich ansässignicht in Malta domizilierteine jährliche Mindeststeuer von EUR 5.000, wenn die ausländischen Einkünfte EUR 35.000 oder mehr betragenjährliche Steuererklärung und Aufzeichnungen. Es gilt die CRS-Meldung.
- Das setzt echte Anwesenheit und einen echten Umzug voraus. Es ist kein Status auf dem Papier. Es funktioniert nur, wenn Sie tatsächlich in Malta steuerlich ansässig sind.
- Das Domizil haftet, und es hängt stark von den Tatsachen ab. Der Erwerb eines maltesischen Wahldomizils würde das Regime zum Einsturz bringen. Ein Ursprungsdomizil, das sich mit guten Gründen als maltesisch einordnen lässt, macht es von Anfang an zunichte.
- Die Disziplin bei der Überweisung verzeiht nichts. Vermischte Konten, Ausgaben mit ausländischer Karte in Malta und Fehler bei der Nachverfolgung überwiesener Einkünfte sind die Stellen, an denen Mandanten den Vorteil verlieren.
- Die Mindeststeuer von EUR 5.000 gilt für das Ehepaar als Ganzes. Eine Einzelperson kann stattdessen die weltweite Besteuerung wählen, wenn sie zu einer geringeren Belastung führt. Es lohnt sich, das jedes Jahr durchzurechnen.
- Es gilt die vollständige CRS-Meldung. Malta ist nicht intransparent, und das Regime beruht auf Offenlegung, nicht auf Verschweigen.
- Maltas eigene Leitlinien zur Überweisung werden von der Malta Tax and Customs Administration veröffentlicht und sollten vor jeder Strukturierung gelesen werden. Die Regeln sind technischer, als das Marketing vermuten lässt.